Wadan-Werften stellen Insolvenzantrag

wadan-insolvenzDie Wadan-Werftengruppe stellte am Freitag Insolvenzanträge für ihre fünf Traditionswerften in Wismar und Rostock-Warnemünde. An den beiden Standorten sind insgesamt rund 2500 Menschen beschäftigt.

Die Insolvenz ist brisant für Unternehmensleitung, Staat und Land Mecklenburg-Vorpommern: Weil Banken zusätzliche Sicherheiten verlangten, war der Staat bis Ende Mai schon mehrfach mit Krediten und Bürgschaften über mehr als 200 Mio. Euro eingesprungen. Die Werften profitierten dabei auch vom „Schutzschirm“ des Bundes – ein 180-Millionen-Euro-Kredit ist fast vollständig vom Staat gewährt worden. Da sind erhebliche Steuergelder versenkt worden.

Nun zeigen Regierungsvertreter mit dem Finger auf die russischen Eigner – die Investmentgesellschaft FLC West, die 70 Prozent an dem Unternehmen hält. Ministerpräsident (MV) Erwin Sellering (SPD) äußerte: „Ich spüre auch eine gewisse Wut, in welcher Weise die Eigentümer die Werften im Stich gelassen haben.“ Doch können die Fehler auf Seiten der Gesellschafter nicht ablenken von der Tatsache, dass es sich hier um ein Paradebeispiel von Steuergeld-Verschwendung im Vorwahlkampf handelte.

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