Herrenhäuser Brauerei ist insolvent

Herrenhäuser Insolvenz Brauerei InsolvenzverfahrenDas Finanzamt Hannover-Nord hat am vergangenen Freitag Insolvenzantrag gegen drei Tochterunternehmen der Herrenhäuser Brauerei gestellt – es sollen Steuerforderungen in Millionenhöhe offen sein (so die Angaben in Die Welt – Welt Online).

Nach Meldungen der Bild-Zeitung (www.bild.de) seien erst unmittelbar zuvor Insolvenzanträge von Krankenkassen durch Zahlung der ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge abgewendet worden.
Der Geschäfsführer Manfred Middendorff strebt jetzt offenbar ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung an. Betroffen sind rund 82 Arbeitsplätze.
Wie immer ist im ersten Stadium des vorläufigen Insolvenzverfahrens (bis zur eigentlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens) die Fortführung wegen der Entlastung von den Lohnkosten – soweit der Insolvenzgeldzeitraum von drei Monaten nicht ausgeschöpft ist – gesichert. Ziel im Insolvenzverfahren wird es dann sein – unter Befreiung von den Altlasten – die Brauerei unter Berücksichtigung der Auftragslage zu restrukturieren und über das Instrument des Insolvenzplanverfahrens auf gesunde Füße zu stellen.

Die Herrenhäuser Brauerei ist bereits 1868 in Hannover gegründet worden und befindet sich als Privatbrauerei bereits seit fünf Generationen im Familienbesitz. Die Marke „Herrenhäuser Premium Pilsener“, ist nach wie vor in Hannover Marktführer. Als größter Konkurrent gilt die Gilde Brauerei – sie gehört zur Unternehmensgruppe InBev.

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Rechtsanwalt Oliver Gothe

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