Finanzkrise des FC Schalke

FC Schalke Verein InsolvenzTrotz vierjährig hoher Einnahmen beim Europapokal ist Schalke offenbar von einer heftigen Finanzkrise gebeutelt: Der Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wird von der SZ (Süddeutsche Zeitung) zitiert mit: „Wir liegen auf der Nase“. Nach Pressemeldungen habe ein Anwalt des Vereins, von dem sich Schalke Anfang Oktober getrennt habe, mitgeteilt, dass es um die Abwendung der Insolvenz gehe.
Hintergrund ist nach Medienberichten die Finanzierung über eine Anleihe mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro – die SZ berichtet von einem Finanzloch von 20 bis 30 Millionen Euro je Saison.
Schalke muss sich wegen der hohen Schulden – laut SZ 136 bis 140 Millionen Euro – bei der Deutsche Fußball Liga (DFL) einem Nach-Lizensierungsverfahren unterziehen.

Im Falle einer Insolvenz stellen sich vielfältige rechtliche Probleme: Die den Profisport organisierenden Verbände sind geneigt, insolvente Clubs aus dem Spielbetrieb auszuschließen. Die Mittel reichen vom Lizenzentzug und anderen verbandsrechtlichen Sanktionen bis hin zum Zwangsabstieg.
Für das Management selbst bedeutet die Bestellung eines (vorläufigen) Insolvenzverwalters – wie bei Unternehmensinsolvenzen auch – ein Kontrollverlust. Es ist daher damit zu rechnen, dass große Anstrengungen zur Insolvenzvermeidung getroffen werden.

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