Die Casino-Gruppe von Donald Trump ist pleite

donald-trump-insolvenzGläubigerschutz nach Chapter 11 – so heißt die Insolvenz in den USA. Betonung auf GläubigerSCHUTZ und damit auf die Chancen, die eine Sanierung bietet. Im Unterschied zu den in Deutschland verbreiteten Abwicklungsmechanismen in Insolvenzverfahren.

Es handelt sich um die dritte Insolvenz in Folge bei der vom US-Milliardär Trump gegründeten Casino Gruppe Trump Entertainment Resorts. Trump selbst hatte Umstrukturierungsmaßnahmen in Gang gesetzt und dem Insolvenzantrag war ein Streit Trumps mit Investoren vorausgegangen. Es handelt sich dabei um Hedge-Fonds, die in Anleihen des Glücksspielunternehmens investiert haben und jetzt die Insolvenz wollen – im Unterschied zu Donald Trump, der sich offenbar mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat. Vermögen in Höhe von knapp 50 Millionen Dollar stehen Verbindlichkeiten von fast 500 Millionen Dollar gegenüber. Es lasten rd. 1,7 Milliarden Dollar Schulden auf der Firmengruppe – im Dezember konnte eine Kreditrate von 53 Millionen Dollar nicht mehr bedient werden.

Unter der Wirtschaftskrise leidet die gesamte Casino-Branche – auch in Deutschland sind die Einnahmen bereits 2008 dramatisch gesunken.

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Rechtsanwalt Oliver Gothe

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